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Citigroup startet Abverkauf ihrer riskanten Assets
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Citigroup startet Abverkauf ihrer riskanten Assets

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von Herbert Geyer | 02.02.2010 | 10:37

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Citigroup startet Abverkauf ihrer riskanten Assets

Hohe Schulden zwingen die 2008 teilverstaatlichte Citigroup zum Verkauf von Beteiligungen - die Pläne decken sich mit den Forderungen von Präsident Obama.

bloomberg

Die Citigroup beginnt mit dem großen Aufräumen - mit ihren Verkaufsplänen lehnt sie sich eng an die Vorschläge Präsident Barack Obamas an, der die Bankkonzerne in Geschäfts- und Investmentbanken splitten will.

New York. Die Citigroup - 2008 in Schieflage geraten und seither nach einer Stützungsaktion zu 27 Prozent in Staatsbesitz - plant den Verkauf von rund einem Drittel ihrer mit 1,86 Billionen $ bewerteten Assets, um damit Schulden abzubauen.

Laut Nachrichtenagentur Bloomberg steht ganz oben auf der Verkaufsliste die Citi Private Equity, die insgesamt zehn Milliarden $ schwer ist, zwei Milliarden davon gehören der Bank, der Rest stammt von privaten Investoren.

Die Tochter handelt mit Unternehmensbeteiligungen, der letzte größere Deal war die Übernahme des Diskonters Dollar General gemeinsam mit KKR & Co. Im Juli 2007 kostete der Kauf 7,3 Milliarden Dollar, im vergangenen November wurde das Unternehmen an die Börse gebracht, wo es jetzt acht Milliarden Dollar wert ist.

Auch Hedge Fund

Weniger erfolgreich war ein Engagement beim Autofinanzierer GMAC, der mehrere staatliche Infusionen zum Überleben brauchte, da steigende Arbeitslosigkeit die Zahl der faulen Kredite explodieren ließ. Neben Citi Private Equity steht auch die 12,5 Milliarden $ schwere Hedge Fund Management Group ganz oben auf der Verkaufsliste, die in verschiedene Hedgefonds investiert. Von einigen weiteren Beteiligungen wil sich die Citigroup nicht trennen, da sie diese als Teil des Kerngeschäfts betrachtet.

Die Verkaufsentscheidungen sollen bereits im vergangenen Dezember gefallen sein - also bereits vor dem Vorstoß Präsident Barack Obamas, die Bank-Konzerne in Geschäfts- und Investmentbanken zu zerlegen, um bei der nächsten Finanzkrise nur noch die Geschäftsbanken stützen zu müssen. Trotzdem entsprechen die Verkaufspläne weitgehend den von Obama gemachten Vorschlägen.

Noch ist allerdings völlig offen, wie die endgültigen Regelungen auf diesem Sektor aussehen werden. Eventuell müssen die Citigroup-Verkaufspläne später noch nachjustiert werden.

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